Rückerstattungs-, Stornierungs- und Widerrufsbedingungen für panel.markenflux.de
Stand: 09. August 2026
Diese Rückerstattungs-, Stornierungs- und Widerrufsbedingungen („Rückerstattungsbedingungen“) regeln Stornierungen, Rückerstattungen, Gutschriften, Refill-Ansprüche, Zahlungsreklamationen und gesetzliche Widerrufsrechte im Zusammenhang mit den über panel.markenflux.de und MarkenFlux angebotenen Social-Media-Marketing-, Reichweiten-, Agentur- und sonstigen digitalen Dienstleistungen.
Sie ergänzen die Nutzungsbedingungen von MarkenFlux. Bei Widersprüchen gehen zwingende gesetzliche Verbraucherrechte sowie individuell ausdrücklich vereinbarte Regelungen vor.
1. Anbieter
MarkenFluxEinzelunternehmen nach türkischem Recht (Şahıs işletmesi)
Inhaber und vertretungsberechtigte Person:
Cafer MerdaneYakuplu Mah. Hürriyet Blv.
Skyport Residence No: 1/151
34520 Beylikdüzü, İstanbul, Türkiye
E-Mail:
kontakt@markenflux.deTelefon:
+49 1515 1567312
2. Grundprinzip
SMM- und andere digitale Dienstleistungen werden häufig unmittelbar nach Eingang einer Bestellung automatisiert oder manuell an interne Systeme bzw. technische Dienstleister zur Ausführung weitergeleitet. Nach Beginn der Leistung können bereits Kosten, technische Verpflichtungen oder nicht rückholbare Leistungsschritte entstehen.
Daher gilt:
Eine freiwillige Stornierung oder Rückerstattung ist nach Beginn der Bearbeitung grundsätzlich ausgeschlossen, soweit MarkenFlux die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbringt und keine zwingenden gesetzlichen Rechte des Kunden entgegenstehen. Gesetzliche Gewährleistungs-, Widerrufs- und Rückzahlungsansprüche bleiben unberührt.
3. Verbraucher und Unternehmer
Diese Bedingungen gelten sowohl gegenüber Verbrauchern („B2C“) als auch gegenüber Unternehmern, Agenturen und Wiederverkäufern („B2B“).
Für Unternehmer/B2B-Kunden besteht kein gesetzliches 14-tägiges Verbraucher-Widerrufsrecht. Nach Annahme bzw. Beginn einer Bestellung kann ein B2B-Auftrag daher nur storniert werden, wenn MarkenFlux dies ausdrücklich bestätigt oder die konkrete Leistungsbeschreibung eine Stornierung vorsieht.
Für Verbraucher gelten die jeweils zwingenden Verbraucherrechte ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaates, soweit diese auf den Vertrag anwendbar sind.
4. Einordnung typischer SMM-Bestellungen
Typische SMM-Bestellungen, bei denen MarkenFlux eine bestimmte Reichweiten-, Interaktions-, Promotion- oder sonstige technische Leistung für eine konkrete Ziel-URL, ein Profil, einen Beitrag oder einen Kanal erbringt, werden von MarkenFlux grundsätzlich als Dienstleistungen behandelt. Eine zwingende abweichende rechtliche Einordnung im Einzelfall bleibt unberührt.
5. Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
Soweit einem Verbraucher nach dem anwendbaren Recht ein gesetzliches Widerrufsrecht für einen Fernabsatzvertrag zusteht, beträgt die Widerrufsfrist in Deutschland und der Europäischen Union grundsätzlich 14 Tage ab Vertragsschluss bei Dienstleistungen. Entsprechende zwingende lokale Rechte in anderen Staaten bleiben unberührt.
Der Verbraucher kann den Widerruf durch eine eindeutige Erklärung gegenüber MarkenFlux ausüben. Soweit gesetzlich erforderlich, wird zusätzlich eine gesonderte Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular zur Verfügung gestellt.
6. Ausdrücklicher Wunsch zum sofortigen Leistungsbeginn
Da SMM-Bestellungen typischerweise zur sofortigen oder kurzfristigen Ausführung bestimmt sind, kann MarkenFlux den Verbraucher vor Abschluss der Bestellung ausdrücklich fragen, ob mit der Leistung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist begonnen werden soll.
Empfohlene ausdrückliche Checkout-Erklärung:
„Ich verlange ausdrücklich, dass MarkenFlux vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Ausführung meiner Bestellung beginnt. Mir ist bekannt, dass ich bei einem Widerruf nach Beginn der Leistung für den bis zum Widerruf ordnungsgemäß erbrachten Teil Wertersatz schulden kann. Mir ist außerdem bekannt, dass mein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.“
Diese Erklärung darf, soweit eine ausdrückliche Zustimmung gesetzlich erforderlich ist, nicht lediglich durch eine versteckte Klausel ersetzt werden. MarkenFlux kann Zeitpunkt, Bestellnummer, Nutzerkonto, Version der Zustimmung und sonstige technisch zulässige Nachweisdaten dokumentieren.
7. Folgen des Widerrufs nach bereits begonnenem Leistungsbeginn
Hat ein Verbraucher wirksam verlangt, dass MarkenFlux vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, kann bei einem späteren wirksamen Widerruf nach Maßgabe des anwendbaren Rechts Wertersatz für den bis zum Eingang des Widerrufs bereits ordnungsgemäß erbrachten Teil der Leistung geschuldet sein.
Der erstattungsfähige Betrag kann sich daher auf den noch nicht erbrachten Anteil beschränken. Die Berechnung erfolgt, soweit gesetzlich vorgesehen, verhältnismäßig auf Grundlage des vereinbarten Gesamtpreises bzw. des objektiven Wertes des bereits erbrachten Leistungsanteils.
8. Erlöschen des Widerrufsrechts nach vollständiger Leistung
Bei Dienstleistungen kann ein gesetzliches Widerrufsrecht unter den jeweils anwendbaren gesetzlichen Voraussetzungen mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlöschen, wenn der Verbraucher vor Beginn der Ausführung ausdrücklich dem vorzeitigen Leistungsbeginn zugestimmt und bestätigt hat, dass ihm der Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung bekannt ist.
MarkenFlux beruft sich auf einen Verlust des Widerrufsrechts nur, soweit die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind.
9. Bestellstatus und Stornierbarkeit
9.1 Pending / Awaiting / Wartend
Eine Bestellung im Status „Pending“, „Awaiting“ oder vergleichbar kann auf Anfrage stornierbar sein, solange die technische Ausführung noch nicht begonnen hat und noch keine nicht rückholbaren Kosten entstanden sind. Ein Anspruch auf freiwillige Stornierung allein aufgrund der Statusbezeichnung besteht nicht.
9.2 Processing / In Progress / Bearbeitung
Sobald eine Bestellung verarbeitet, an einen Dienstleister weitergegeben oder anderweitig technisch begonnen wurde, ist eine freiwillige Stornierung grundsätzlich nicht mehr möglich. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
9.3 Completed / Abgeschlossen
Vollständig erbrachte Bestellungen können grundsätzlich nicht freiwillig storniert oder erstattet werden. Dies gilt nicht bei berechtigten gesetzlichen Mängel-, Gewährleistungs- oder sonstigen Rückzahlungsansprüchen.
9.4 Partial / Teilweise
Wird eine Bestellung dauerhaft nur teilweise ausgeführt und ist eine weitere Ausführung nicht möglich, wird grundsätzlich nur der nicht erbrachte Anteil erstattet bzw. gutgeschrieben. Der bereits ordnungsgemäß erbrachte Anteil bleibt zahlungspflichtig.
9.5 Canceled / Storniert
Wird eine Bestellung durch MarkenFlux oder den technischen Provider vor vollständiger Ausführung storniert, wird der nicht erbrachte und bereits bezahlte Anteil grundsätzlich dem Kundenkonto gutgeschrieben oder, soweit ein gesetzlicher Anspruch besteht bzw. MarkenFlux dies ausdrücklich bestätigt, über die ursprüngliche Zahlungsmethode erstattet.
10. Falsche Ziel-URL, falscher Benutzername oder falsche Bestellung
Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, vor Absenden der Bestellung die Ziel-URL, den Benutzernamen, die Plattform, den Service, die Menge und sonstige Bestellparameter zu prüfen.
- Wurde aufgrund einer vom Kunden falsch angegebenen, aber technisch gültigen Ziel-URL bereits Leistung ausgeliefert, besteht grundsätzlich kein freiwilliger Rückerstattungsanspruch.
- Wurde ein falscher Benutzername oder eine falsche Zielseite angegeben und konnte die Bestellung deshalb nicht korrekt ausgeführt werden, trägt der Kunde das Risiko der von ihm verursachten Fehlangabe, soweit MarkenFlux den Fehler nicht zu vertreten hat.
- Kann eine Bestellung vor Beginn der Ausführung aufgrund einer offensichtlich fehlerhaften Zielangabe gestoppt werden, kann MarkenFlux nach eigenem Ermessen eine Stornierung oder Korrektur ermöglichen.
- Eine nachträgliche Übertragung bereits erbrachter Interaktionen von einer Ziel-URL auf eine andere ist technisch grundsätzlich nicht möglich.
Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
11. Privates Profil, gelöschter Inhalt oder geänderter Benutzername
Soweit die Leistungsbeschreibung ein öffentlich zugängliches Profil, einen erreichbaren Beitrag oder eine unveränderte Ziel-URL voraussetzt, ist der Kunde verpflichtet, diese Voraussetzung während der Ausführung einzuhalten.
Insbesondere kann ein freiwilliger Erstattungs- oder Refill-Anspruch ausgeschlossen sein, wenn der Kunde während der Bearbeitung:
- das Profil auf „privat“ stellt;
- den Zielbeitrag, Kanal, Track, das Video oder die Seite löscht oder deaktiviert;
- den Benutzernamen bzw. die Ziel-URL ändert;
- den Inhalt geografisch, altersbezogen oder anderweitig so beschränkt, dass die Leistung nicht mehr erreichbar ist;
- den Account sperrt, deaktiviert oder die Plattform den Zugriff aufgrund eines vom Kunden zu vertretenden Umstands verhindert.
Soweit noch kein nicht rückholbarer Leistungsschritt erfolgt ist, kann MarkenFlux im Einzelfall eine Korrektur ermöglichen.
12. Gleichzeitige oder parallele Bestellungen
Der Kunde soll für dieselbe Ziel-URL und dieselbe Metrik nicht gleichzeitig mehrere sich überschneidende Bestellungen bei MarkenFlux oder anderen Anbietern starten, wenn dadurch Ausgangswert, Lieferung, Drop oder Refill technisch nicht zuverlässig zugeordnet werden können.
Wird durch parallele Bestellungen eine objektive Messung unmöglich, kann ein freiwilliger Refill- oder Erstattungsanspruch insoweit ausgeschlossen sein, wie die Ursache der fehlenden Nachweisbarkeit vom Kunden gesetzt wurde. Gesetzliche Rechte wegen einer von MarkenFlux zu vertretenden Vertragsverletzung bleiben unberührt.
13. Startwert / Ausgangswert
Für Dienstleistungen, bei denen die gelieferte Menge anhand eines Ausgangswertes ermittelt wird, kann der bei Bestellbeginn technisch erfasste Startwert maßgeblich sein. Der Kunde sollte während der Ausführung keine Maßnahmen durchführen, die eine zuverlässige Zuordnung der Lieferung verhindern.
System-, Provider- und Plattformprotokolle können bei der Prüfung eines Anspruchs als Nachweis herangezogen werden. Sie ersetzen jedoch keine zwingenden gesetzlichen Beweisregeln.
14. Drop / Rückgang von Metriken
Bei Social-Media-Plattformen können Follower-, Like-, View-, Play-, Save-, Share- oder sonstige Metriken nachträglich sinken. Ein Rückgang kann insbesondere durch Plattformbereinigungen, Accountlöschungen, Algorithmusänderungen, Moderation, technische Korrekturen oder sonstige externe Faktoren entstehen.
Kein automatischer Geld-zurück-Anspruch bei jedem Drop
Ein Drop begründet nicht automatisch einen Anspruch auf vollständige Rückzahlung. Maßgeblich ist, ob die konkrete Dienstleistung eine Refill-Garantie, einen bestimmten Retention-Zeitraum oder eine sonstige ausdrückliche Leistungszusage enthält.
15. Refill / Nachlieferung
Ein Anspruch auf Refill besteht nur, wenn die konkrete Dienstleistung ausdrücklich mit einer Refill-Garantie oder einem bestimmten Refill-Zeitraum angeboten wurde.
- Der Refill-Zeitraum beginnt grundsätzlich mit dem Zeitpunkt bzw. Tag der vollständigen oder maßgeblichen Lieferung, soweit die Leistungsbeschreibung nichts anderes vorsieht.
- Refill-Anfragen müssen innerhalb des angegebenen Refill-Zeitraums gestellt werden.
- Ein Refill kann technisch abgelehnt werden, wenn die Voraussetzungen nicht mehr überprüfbar sind, weil der Kunde z. B. parallel andere Lieferungen gestartet, das Profil verändert, den Inhalt gelöscht oder die Sichtbarkeit eingeschränkt hat.
- Ein Refill ist grundsätzlich Nachlieferung und kein automatischer Anspruch auf Geldrückzahlung.
- Ist ein geschuldeter Refill dauerhaft technisch unmöglich und liegt eine von MarkenFlux zu vertretende Vertragsabweichung vor, werden die gesetzlichen bzw. vertraglich vereinbarten Rechtsbehelfe angewendet.
16. Dienstleistungen ohne Refill
Ist ein Service ausdrücklich als „No Refill“, „Without Refill“, „No Guarantee“ oder vergleichbar gekennzeichnet, besteht kein freiwilliger Anspruch auf Nachlieferung allein aufgrund eines späteren Drops. Die ursprünglich vereinbarte Leistung muss dennoch vertragsgemäß erbracht werden; zwingende gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
17. „Non-Drop“, Retention- und Garantieangaben
Bezeichnungen wie „Non-Drop“, „Stable“, „High Retention“ oder vergleichbare Qualitätsangaben sind im Zusammenhang mit der konkreten Leistungsbeschreibung auszulegen. Sie stellen keine unbegrenzte oder lebenslange Garantie dar, sofern nicht ausdrücklich ein bestimmter Garantie- oder Refill-Zeitraum genannt wird.
Für dauerhaft außerhalb der Kontrolle von MarkenFlux liegende Änderungen einer Drittplattform kann keine unbegrenzte Bestandszusage übernommen werden.
18. Liefergeschwindigkeit und Startzeit
Angaben zu Startzeit, Geschwindigkeit oder täglicher Liefermenge sind grundsätzlich Schätz- bzw. Erfahrungswerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliche Garantie bezeichnet werden.
Eine bloße Verzögerung innerhalb eines angemessenen technischen Rahmens begründet daher nicht automatisch einen vollständigen Erstattungsanspruch. Wird eine verbindlich zugesagte Leistung dauerhaft nicht erbracht, gelten die gesetzlichen und vertraglichen Rechte des Kunden.
19. Drip-Feed- und mehrteilige Bestellungen
Bei Drip-Feed-, wiederkehrenden oder in mehreren Runs ausgeführten Bestellungen gilt jeder bereits gestartete Run grundsätzlich als begonnen. Noch nicht gestartete zukünftige Runs können stornierbar sein, sofern die technische Plattform dies zulässt und keine bereits gebundenen Kosten entgegenstehen.
Bei einer berechtigten Teilstornierung wird grundsätzlich nur der Wert der noch nicht gestarteten bzw. nicht erbrachten Teile berücksichtigt.
20. Individuelle Kommentare und kundenseitig gelieferte Inhalte
Bei Custom-Comments-, Custom-Messages- oder ähnlichen Services ist der Kunde für die Richtigkeit, Rechtmäßigkeit, Sprache, Reihenfolge und technische Verwendbarkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte verantwortlich.
Bereits ausgeführte Bestellungen werden nicht deshalb erstattet, weil der Kunde Tippfehler, falsche Formulierungen oder eine nachträgliche Meinungsänderung hinsichtlich der von ihm selbst gelieferten Inhalte feststellt.
MarkenFlux kann rechtswidrige oder nach den Nutzungsbedingungen unzulässige Inhalte ablehnen. Soweit eine Bestellung deshalb vor Ausführung nicht erbracht wird, wird der nicht erbrachte bezahlte Anteil nach Maßgabe dieser Bedingungen zurückgeführt.
21. Geo-, Zielgruppen- und Qualitätsmerkmale
Bei Dienstleistungen mit Länder-, Sprach-, Zielgruppen-, Quellen- oder Qualitätsangaben gilt der in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich zugesagte Umfang. Natürliche Schwankungen oder nicht garantierte Profilmerkmale begründen keinen Erstattungsanspruch.
Weicht die tatsächlich erbrachte Leistung wesentlich von einer ausdrücklich vereinbarten Eigenschaft ab, prüft MarkenFlux zunächst Nachbesserung, Refill oder sonstige gesetzlich bzw. vertraglich vorgesehene Abhilfe.
22. Externe Plattformmaßnahmen
MarkenFlux hat keinen Einfluss auf eigenständige Entscheidungen von Instagram, Facebook, TikTok, YouTube, Google, Spotify, X, Telegram, Twitch, Discord oder sonstigen Drittplattformen.
Eine Rückerstattung ist daher nicht allein deshalb geschuldet, weil eine Drittplattform nach der Bestellung z. B. einen Beitrag löscht, ein Konto einschränkt, eine Monetarisierung verweigert, Metriken korrigiert, einen Algorithmus ändert oder eine sonstige Maßnahme nach ihren eigenen Regeln durchführt, soweit MarkenFlux diese Maßnahme nicht zu vertreten hat.
Der Kunde bleibt dafür verantwortlich, die für ihn geltenden Bedingungen der jeweiligen Drittplattform zu prüfen.
23. Kein Erfolgsgarantie-Rücktritt
SMM-, SEO-, GEO-, Marketing- und Reichweitenleistungen sind keine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen oder algorithmischen Erfolg. Ein Rückerstattungsanspruch besteht daher nicht allein deshalb, weil nach ordnungsgemäßer Leistung beispielsweise:
- keine bestimmte Umsatzsteigerung erzielt wird;
- keine Monetarisierung oder Verifizierung erfolgt;
- keine bestimmte Reichweite außerhalb der bestellten Leistung erreicht wird;
- keine Verkäufe, Leads, Kommentare oder organischen Interaktionen entstehen;
- ein Algorithmus die Inhalte nicht wie vom Kunden erwartet ausspielt;
- der Kunde subjektiv mit dem Marketingeffekt unzufrieden ist.
Ausdrücklich garantierte Leistungsmerkmale bleiben hiervon unberührt.
24. Fehler oder Ausfall auf Seiten von MarkenFlux
Kann MarkenFlux eine bezahlte Leistung aus einem von MarkenFlux zu vertretenden Grund dauerhaft nicht vertragsgemäß erbringen, wird abhängig von Art des Mangels und anwendbarem Recht zunächst eine angemessene Nachbesserung, erneute Ausführung, Refill, Ersatzleistung, Teilgutschrift oder Rückerstattung angeboten.
Wurde ein Teil der Leistung ordnungsgemäß erbracht, bezieht sich eine Rückzahlung grundsätzlich nur auf den nicht erbrachten bzw. mangelhaft verbliebenen Teil, soweit das anwendbare Recht nichts anderes verlangt.
25. Provider-Ausfall oder Einstellung einer Dienstleistung
Wird ein technischer Service-Provider dauerhaft eingestellt oder fällt eine Leistung während einer Bestellung weg, kann MarkenFlux einen technisch und wirtschaftlich vergleichbaren Ersatzprovider einsetzen.
Ist eine Fortführung oder angemessene Ersatzleistung nicht möglich, wird der nicht erbrachte bezahlte Anteil zurückerstattet oder gutgeschrieben. Bereits ordnungsgemäß erbrachte Leistungen bleiben davon unberührt.
26. Panel-Guthaben / Vorauszahlungen
Panel-Guthaben dient als Vorauszahlung für zukünftige Dienstleistungen von MarkenFlux und ist grundsätzlich kein frei übertragbares Bankguthaben, kein Anlageprodukt und kein handelbares Guthaben.
Eine freiwillige Auszahlung von eingezahltem, noch nicht für Bestellungen verwendetem Guthaben erfolgt nur, wenn MarkenFlux dies ausdrücklich genehmigt oder eine Auszahlung gesetzlich erforderlich ist.
Soweit einem Verbraucher hinsichtlich einer Guthabeneinzahlung ein zwingendes gesetzliches Widerrufs- oder Rückzahlungsrecht zusteht, bleibt dieses unberührt. Bereits für Bestellungen verbrauchtes Guthaben unterliegt den Regeln der jeweiligen Bestellung.
Bonus-, Promo-, Kulanz- oder sonstiges kostenlos gewährtes Guthaben ist grundsätzlich nicht in Geld auszahlbar, soweit gesetzlich zulässig.
27. Art der Rückerstattung
Gesetzlich geschuldete Rückzahlungen an Verbraucher erfolgen nach Maßgabe des anwendbaren Rechts grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Zahlung verwendet wurde, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes wirksam vereinbart wird.
Bei rein freiwilligen Kulanzgutschriften kann MarkenFlux – soweit gesetzlich zulässig – eine Gutschrift auf das Panel-Guthaben anbieten. Die Annahme einer solchen Kulanzlösung erfolgt freiwillig.
28. Rückerstattung bei Kredit-/Debitkarte und PayPal
Bei genehmigten Rückerstattungen über Kredit-/Debitkarte oder PayPal wird die Rückzahlung grundsätzlich auf das ursprüngliche Zahlungsmittel veranlasst, soweit dies technisch möglich und gesetzlich erforderlich ist.
Die tatsächliche Gutschrift auf dem Konto des Kunden kann nach Auslösung der Rückerstattung zusätzliche Bearbeitungszeit der Bank, des Kartenherausgebers oder Zahlungsdienstleisters in Anspruch nehmen.
MarkenFlux verlangt nicht, dass Verbraucher zwingende Rechte gegenüber ihrer Bank, ihrem Kartenanbieter oder PayPal aufgeben.
29. Kryptowährungszahlungen / Heleket
Kryptowährungs- und Blockchainzahlungen können technisch irreversibel sein. Ein erfolgreicher Eingang einer Blockchainzahlung kann daher nicht wie eine klassische Kartenzahlung einfach „zurückgebucht“ werden.
Besteht dennoch ein gesetzlicher oder von MarkenFlux ausdrücklich bestätigter Rückerstattungsanspruch, wird die Rückzahlung nach einer zulässigen und technisch verfügbaren Methode durchgeführt. Maßgeblich ist grundsätzlich der erstattungsfähige Betrag in der Währung bzw. Rechnungseinheit der ursprünglichen Bestellung; ein Anspruch auf Spekulationsgewinne aus zwischenzeitlichen Wechselkursschwankungen besteht nicht.
Blockchain-Netzwerkgebühren oder externe Zahlungsgebühren dürfen nur insoweit berücksichtigt werden, wie dies gesetzlich zulässig und für die konkrete Rückerstattung wirksam vereinbart ist.
30. Zahlungsanbietergebühren
Bei gesetzlich vorgeschriebenen Verbrauchererstattungen werden Zahlungsanbieter- oder Bearbeitungsgebühren nicht entgegen zwingendem Recht vom Erstattungsbetrag abgezogen.
Bei freiwilligen, außerhalb gesetzlicher Pflichten gewährten Kulanzrückzahlungen können tatsächlich nicht erstattete Drittanbieter- oder Netzwerkgebühren berücksichtigt werden, soweit dies zuvor transparent vereinbart und gesetzlich zulässig ist.
31. Chargebacks, PayPal-Fälle und Zahlungsstreitigkeiten
Bei einem Problem mit einer Bestellung wird der Kunde gebeten, zunächst ein Support-Ticket zu eröffnen, damit MarkenFlux die Bestellung prüfen und eine mögliche Lösung anbieten kann. Diese Bitte beschränkt keine zwingenden Rechte des Kunden gegenüber einem Zahlungsdienstleister oder Kartenherausgeber.
Eröffnet der Kunde einen PayPal-Fall, Karten-Chargeback oder sonstigen Zahlungsstreit, ist MarkenFlux berechtigt, dem Zahlungsdienstleister wahrheitsgemäße Bestell-, Liefer-, Kommunikations-, Login-, Transaktions- und sonstige zulässig gespeicherte Nachweise zur Prüfung vorzulegen.
Eine vorsätzlich falsche Behauptung, eine Zahlung sei nicht autorisiert oder eine ordnungsgemäß erbrachte Leistung sei nicht geliefert worden, kann – soweit rechtlich zulässig – als Missbrauch behandelt werden.
32. Folgen missbräuchlicher Zahlungsreklamationen
Bei konkreten Anhaltspunkten für Zahlungsbetrug, vorsätzlich falsche Chargebacks, Identitätsmissbrauch oder wiederholte missbräuchliche Streitfälle kann MarkenFlux das Kundenkonto bis zur Klärung vorübergehend sperren, weitere Bestellungen ablehnen und berechtigte Forderungen bzw. nachweisbare Schäden im gesetzlich zulässigen Umfang geltend machen.
Eine pauschale Vertragsstrafe allein für die rechtmäßige Ausübung eines Verbraucher-, Chargeback- oder Zahlungsdienstleisterrechts wird nicht erhoben.
33. Rückzahlung nur an berechtigte Zahlungsempfänger
Zur Vermeidung von Betrug, Geldwäsche und Fehlüberweisungen erfolgt eine Rückerstattung grundsätzlich nur an das ursprüngliche Zahlungsmittel bzw. an den ursprünglichen Zahler.
Ist dies technisch nicht möglich, kann MarkenFlux vor Nutzung einer alternativen Rückzahlungsmethode einen angemessenen Identitäts-, Konto- oder Zahlungsnachweis verlangen.
34. Verdächtige, gestohlene oder unberechtigte Zahlungsmittel
Besteht ein begründeter Verdacht, dass eine Zahlung mit einem gestohlenen, kompromittierten oder nicht autorisierten Zahlungsmittel erfolgt ist, kann MarkenFlux die Bestellung bis zur Klärung stoppen oder ablehnen.
Eine Rückzahlung erfolgt in einem solchen Fall grundsätzlich über den ursprünglichen Zahlungsweg bzw. nach den Vorgaben des beteiligten Zahlungsdienstleisters. Eine Auszahlung an ein anderes Konto oder eine andere Wallet kann abgelehnt werden.
35. Missbrauch von Gutscheinen, Boni und Promotions
Bei missbräuchlicher Mehrfachnutzung, Manipulation oder betrügerischer Erlangung von Gutscheinen, Bonusguthaben, Rabatten oder Promotions kann MarkenFlux die unberechtigt erlangten Vorteile im gesetzlich zulässigen Umfang stornieren.
Ein hierfür kostenlos gewährter Bonusbetrag ist grundsätzlich nicht auszahlbar. Berechtigte Ansprüche auf Rückzahlung tatsächlich gezahlter Beträge bleiben unberührt.
36. Ablehnung oder Stornierung durch MarkenFlux
MarkenFlux kann eine noch nicht vollständig ausgeführte Bestellung aus wichtigem oder sachlichem Grund ablehnen oder stoppen, insbesondere bei:
- Rechtswidrigkeit oder begründetem Verdacht auf rechtswidrige Nutzung;
- Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen;
- technischer Unmöglichkeit;
- offensichtlichem Preis- oder Systemfehler;
- Sicherheits- oder Betrugsrisiken;
- Vorgaben eines Zahlungsdienstleisters, einer Behörde oder eines Gerichts;
- Wegfall der zugrunde liegenden Drittplattform oder technischen Dienstleistung.
Soweit der Kunde die Ursache nicht zu vertreten hat, wird der nicht erbrachte bereits bezahlte Anteil grundsätzlich zurückgeführt. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
37. Kein willkürliches Einbehalten bezahlter, nicht erbrachter Leistungen
MarkenFlux behält keine Zahlung allein deshalb ein, weil eine Bestellung aus einem von MarkenFlux zu vertretenden Grund überhaupt nicht erbracht wurde. Bei endgültiger Nichtleistung wird der betroffene nicht erbrachte Anteil nach Maßgabe dieser Bedingungen und des anwendbaren Rechts erstattet oder gutgeschrieben.
38. Höhere Gewalt und externe technische Ereignisse
Vorübergehende Verzögerungen aufgrund von höherer Gewalt, großflächigen Internet- oder Plattformausfällen, API-Störungen, Cyberangriffen, behördlichen Maßnahmen oder vergleichbaren Ereignissen begründen nicht automatisch einen sofortigen vollständigen Rückerstattungsanspruch.
Wird eine Leistung aufgrund eines solchen Ereignisses dauerhaft unmöglich und kann keine angemessene Ersatzleistung erbracht werden, wird der noch nicht erbrachte bezahlte Anteil nach Maßgabe des anwendbaren Rechts zurückgeführt.
39. Bearbeitung einer Rückerstattungsanfrage
Für eine schnelle Prüfung sollte eine Rückerstattungs- oder Stornierungsanfrage mindestens enthalten:
- Bestellnummer;
- Kundenkonto bzw. registrierte E-Mail-Adresse;
- betroffene Dienstleistung;
- kurze Beschreibung des Problems;
- gegebenenfalls relevante Screenshots oder sonstige Nachweise.
MarkenFlux kann zusätzliche Informationen verlangen, soweit diese für die Prüfung erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig sind.
40. Fristen für Support-, Refill- und Reklamationsanfragen
Servicebezogene Refill- oder Garantiefristen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Der Kunde sollte technische Probleme unverzüglich nach Feststellung melden, damit eine zuverlässige Prüfung anhand aktueller Plattform- und Bestelldaten möglich bleibt.
Gesetzliche Verjährungs-, Gewährleistungs-, Widerrufs- oder sonstige zwingende Fristen werden durch interne Support- oder Refill-Fristen nicht verkürzt.
41. Rückerstattungsdauer
Berechtigte Rückzahlungen werden nach Abschluss der erforderlichen Prüfung ohne unangemessene Verzögerung veranlasst. Für gesetzliche Verbraucherwiderrufe gelten die jeweils vorgeschriebenen Rückzahlungsfristen; soweit deutsches/EU-Verbraucherrecht anwendbar ist, erfolgt die Rückzahlung grundsätzlich spätestens innerhalb der gesetzlich vorgesehenen 14-Tage-Frist.
Nach Veranlassung durch MarkenFlux kann die tatsächliche Buchung durch Bank, PayPal, Kartenanbieter oder anderen Zahlungsdienstleister zusätzliche Zeit beanspruchen.
42. Agentur-, Webdesign-, SEO- und GEO-Projekte
Für individuelle Agenturprojekte gelten ergänzend die im Angebot oder Projektvertrag vereinbarten Stornierungs- und Zahlungsbedingungen.
Wird ein individuelles Projekt nach Beginn auf Wunsch des Kunden beendet, bleiben bereits erbrachte Leistungen sowie nicht rückholbare, projektbezogen bereits beauftragte Drittleistungen nach Maßgabe des Vertrags und des anwendbaren Rechts zahlungspflichtig.
Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Widerrufs- und Verbraucherrechte unberührt.
43. Wiederverkäufer und Reseller
Wiederverkäufer und Agenturen handeln gegenüber ihren eigenen Endkunden grundsätzlich im eigenen Namen und auf eigene Verantwortung. Ein Refund, Chargeback oder sonstiger Anspruch eines Endkunden des Resellers gegen den Reseller führt nicht automatisch zu einem Rückerstattungsanspruch des Resellers gegenüber MarkenFlux.
Für die Bestellung des Resellers bei MarkenFlux gelten ausschließlich die mit MarkenFlux vereinbarten B2B-Bedingungen, soweit zwingendes Recht nichts anderes bestimmt.
44. Keine doppelte Erstattung
Der Kunde hat keinen Anspruch auf doppelte Kompensation für denselben wirtschaftlichen Verlust. Wurde beispielsweise bereits eine vollständige Rückzahlung über PayPal, einen Karten-Chargeback oder einen anderen Zahlungsweg durchgeführt, besteht kein zusätzlicher Anspruch auf eine weitere Gutschrift für denselben Betrag.
Umgekehrt wird eine bereits gewährte Panel-Gutschrift bei einer später gesetzlich erforderlichen Geldrückzahlung angemessen berücksichtigt, soweit dies rechtlich zulässig ist.
45. Kulanz
Freiwillige Erstattungen, Refill-Leistungen, Gutschriften oder sonstige Entgegenkommen außerhalb einer gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtung erfolgen ausschließlich aus Kulanz und begründen keinen Anspruch auf dieselbe Behandlung in zukünftigen Fällen.
46. Zwingende lokale Verbraucherrechte
Keine Bestimmung dieser Rückerstattungsbedingungen schließt Rechte aus, die nach dem auf den Kunden anwendbaren Recht zwingend und nicht abdingbar sind.
Dies gilt insbesondere für zwingende Verbraucherrechte in Deutschland, der Europäischen Union bzw. dem EWR, dem Vereinigten Königreich, Türkiye sowie – soweit im Einzelfall anwendbar – in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern, in denen MarkenFlux seine Leistungen anbietet.
Ist eine Bestimmung in einem bestimmten Staat nicht wirksam durchsetzbar, gilt sie dort nur in dem maximal gesetzlich zulässigen Umfang; die übrigen Bestimmungen bleiben im gesetzlich zulässigen Umfang bestehen.
47. Verhältnis zu Zahlungsdienstleisterregeln
Die Nutzung von PayPal, Kredit-/Debitkarten, Banken, Heleket oder anderen Zahlungsdienstleistern kann zusätzlichen Regeln des jeweiligen Zahlungsdienstleisters unterliegen.
Diese Rückerstattungsbedingungen dürfen nicht so ausgelegt werden, dass der Kunde oder MarkenFlux berechtigt wäre, gegenüber einem Zahlungsdienstleister falsche Angaben zu machen oder dessen zwingende Regeln zu umgehen.
48. Änderungen dieser Bedingungen
MarkenFlux kann diese Rückerstattungsbedingungen für zukünftige Bestellungen ändern, insbesondere wenn sich Leistungen, technische Provider, Zahlungswege oder gesetzliche Anforderungen ändern.
Für eine bereits abgeschlossene Einzelbestellung gilt grundsätzlich die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung, soweit nicht zwingendes Recht oder eine wirksame individuelle Vereinbarung etwas anderes bestimmt.
49. Kontakt für Stornierungen, Reklamationen und Widerruf
Anfragen können über das Support-System des Panels oder per E-Mail gestellt werden:
Bei einem gesetzlichen Widerruf genügt eine eindeutige Erklärung, soweit das anwendbare Recht keine besondere Form verlangt.
50. Schlussbestimmung
Diese Bedingungen sind so auszulegen, dass einerseits die Besonderheiten schnell ausführbarer und teilweise technisch nicht rückholbarer SMM-Dienstleistungen berücksichtigt werden und andererseits zwingende gesetzliche Verbraucher- und Gewährleistungsrechte vollständig gewahrt bleiben.
Technischer Umsetzungshinweis: Für Verbraucher sollte die ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Leistungsbeginn direkt vor dem kostenpflichtigen Bestellbutton bzw. in einem rechtlich geeigneten Checkout-Schritt eingeholt und protokolliert werden. Eine Klausel nur in den AGB ersetzt eine erforderliche ausdrückliche Zustimmung nicht.